Feinsinniges Raufen

Kraftvoll & weich.

Wie ist es, mit dir selbst in Verbindung zu sein?

Und darin Halt zu finden – auch wenn dir ein anderer Mensch begegnet.

Mit deiner Kraft da zu sein, ohne hart zu werden.

Nähe zu erleben, ohne dich selbst darin zu verlieren.

Vielleicht kennst du diese Momente

Du merkst erst später, dass du über deine Grenze gegangen bist.

Du wünschst dir Nähe – und ziehst dich zurück, sobald sie entsteht.

Du möchtest dich zeigen, wirst wütend oder unsicher und fragst dich, ob du zu viel bist.

Vielleicht hast du deine Muster längst verstanden und schon viel verändert. Trotzdem reagiert dein Körper in manchen Begegnungen noch auf vertraute Weise.

Erkenntnis ist wichtig. Und manchmal braucht es zusätzlich eine Erfahrung, die auch im Körper ankommen kann.

Zwei Frauen bewegen sich spielerisch aufeinander zu und erkunden Kraft und Reaktion.
Zwei Frauen begegnen sich lachend in einer bewegten Raufsequenz auf der Wiese.
Zwei Frauen raufen spielerisch und körpernah am Boden.

Feinsinniges Raufen

Wir beginnen nicht mit Kampf. Sondern mit Wahrnehmen.

Feinsinniges Raufen eröffnet Erfahrungsräume, in denen du Kraft, Grenzen, Nähe und Lebendigkeit nicht nur besprichst, sondern im eigenen Körper erlebst. Dabei verbinden sich spielerisches Raufen, Bewegung und Begegnung mit Elementen aus Tanz und achtsamer Körperarbeit.

Es geht nicht ums Gewinnen. In kleinen Bewegungs- und Kontaktspielen erforschst du, wie du auf Nähe, Berührung, Dynamik und Kraft reagierst.

Schieben, Ziehen, Halten, Rollen, Ausweichen, Führen oder Folgen: Manche Spiele sind ruhig, andere verspielt oder kraftvoll.

Du spürst, wann du Nähe oder Abstand brauchst und wie du ein Ja, ein Nein oder ein Noch-nicht ausdrückst. Du musst weder besonders stark noch besonders spielerisch sein. Du beginnst dort, wo du gerade bist.

Zwei Menschen lachen während einer spielerischen Standübung.

Was du dabei erleben kannst

Du nimmst deine Grenzen früher wahr und spürst klarer, was sich für dich stimmig anfühlt.

Du erprobst, deinen Raum einzunehmen, Nähe und Abstand zu gestalten und deinen eigenen Impulsen zu vertrauen.

Näher kommen oder Abstand? Weitermachen, verändern oder aufhören?

Wir beginnen langsam. Pausen, Beobachten und Nicht-Mitmachen gehören genauso dazu wie aktives Spielen. Deine Entscheidungsfreiheit ist Teil der Erfahrung.

Aktuelles Angebot

Spür, worauf und auf wen du Lust hast. Und wie du es haben willst. Bleib mit dir verbunden und begegne von hier aus lebendig und spielerisch.

Feinsinniges Raufen ist für Frauen und Männer gedacht. Meine aktuelle Workshopreihe findet zunächst als Raum für Frauen statt.

Feinsinniges Raufen für Frauen

ab September in der fabrik Potsdam

Ein Raum für Frauen, die ihre Kraft spüren, ihren eigenen Impulsen mehr vertrauen und sich im Kontakt mit anderen weniger verlieren möchten. Vielleicht kennst du den Wunsch,

dich kraftvoll und gleichzeitig weich zu fühlen. Für dich einzustehen, ohne hart werden zu müssen. Deinen Raum einzunehmen, ohne dich dafür zu entschuldigen.

Nähe zuzulassen und dabei mit dir selbst verbunden zu bleiben. Oder deiner Wut und Lebendigkeit mehr Raum zu geben.

Vielleicht hast du gelernt, dich anzupassen, dich zurückzuhalten oder deine Kraft erst dann zu zeigen, wenn es längst zu viel geworden ist. In diesem Raum musst du weder stärker noch mutiger werden. Du darfst neugierig darauf werden, was bereits in dir da ist.

In Bewegungs- und Begegnungsspielen sowie mit Elementen aus Tanz und Natural Movement erforschst du, wie du dich im Kontakt mit anderen erlebst. Wir gehen langsam und kleinschrittig vor, sodass du immer wieder wahrnehmen und neu entscheiden kannst: Was fühlt sich gerade stimmig an? Was möchte mehr Raum? Was nicht?

Es geht nicht darum, zu performen oder etwas richtig zu machen. Du darfst ausprobieren, spielen und immer wieder zu dir selbst zurückfinden. Vorkenntnisse im Raufen oder Tanzen brauchst du nicht.

Anne Lorenz steht ruhig und direkt in einer Blumenwiese.

Hi, ich bin Anne.

Lange hat mich die Frage begleitet, wie ich anderen Menschen begegnen und gleichzeitig mit mir selbst verbunden bleiben kann.

Ich kenne die Erfahrung, viel verstanden zu haben – und mich trotzdem immer wieder in vertrauten Mustern wiederzufinden.

Yoga und Meditation waren lange wichtige Zugänge für mich.

Über Tanz, Schütteln, Körperarbeit und schließlich das spielerische Raufen entdeckte ich noch etwas anderes:

Meine eigene Kraft.

Nicht als Härte.

Sondern als Lebendigkeit.

Als Klarheit.

Als die Möglichkeit, wieder zu handeln und Einfluss zu nehmen.

Mehr über mich Weniger anzeigen

2023 lernte ich das Raufen in einem körperorientierten Frauenretreat kennen.

Angst und Wut nicht nur zu besprechen, sondern ihnen in einem gehaltenen Rahmen körperlich zu begegnen, hat mich tief berührt und meine Arbeit nachhaltig geprägt.

Ich erlebte, dass ich mich nicht zwischen weich und kraftvoll entscheiden muss.

Dass ich Widerstand geben kann, ohne die Verbindung zu verlieren.

Dass Nähe möglich ist, ohne mich selbst darin aufzugeben.

Und dass Spiel einen Zugang zu Seiten in uns öffnen kann, die im Alltag oft wenig Raum bekommen.

Noch im selben Jahr gründete ich ZusammenRaufen in Potsdam – eine offene Initiative, die bis heute Menschen zum gemeinsamen Raufen zusammenbringt.

Heute verbinde ich in meiner Arbeit meine Ausbildung in Holistic Bodywork (ganzheitliche Körperarbeit), meine Erfahrung als Yogalehrerin und viele Jahre mit Tanz und Bewegung. Weiterbildungen in Mama-Massage und Lomi Lomi prägen zusätzlich meinen Umgang mit Berührung und achtsamer Körperarbeit.

Ich halte Räume, in denen Menschen sich selbst und einander mit Neugier begegnen können.

Langsam genug, um sich mitzubekommen.

Klar genug, um sich auszuprobieren.

Und spielerisch genug, damit etwas Neues entstehen kann.

Wie andere meine Begleitung erleben

Patricia

Patricia

„Bei Anne fühle ich mich unglaublich gut aufgehoben. Ihre Arbeit ist geprägt von Liebe, Achtsamkeit und einer besonderen Präsenz. Es fühlt sich nicht wie eine Methode an, sondern wie etwas, das wirklich aus ihrem Herzen kommt.

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Sie schafft einen sicheren und wertschätzenden Raum, in dem jede Person gesehen wird. Durch ihre klare und achtsame Begleitung entsteht ein Vertrauen, das es ermöglicht, spielerisch in Kontakt zu gehen, eigene Grenzen zu erkunden und gleichzeitig Verbindung zu erleben.

Besonders schön finde ich die Mischung aus Ruhe, Klarheit und Lebendigkeit, die Anne ausstrahlt. Sie hält den Rahmen, ohne die Freude am Spiel zu verlieren.

Durch das Raufen entdecke ich eine kindliche Seite in mir wieder, spüre mehr Lebensfreude und eine Kraft, die ich im Alltag manchmal vermisse. Ich lerne meine eigene Stärke kennen und gleichzeitig auch die Sanftheit, die darin liegen darf.

Ich würde Annes Arbeit allen empfehlen, die wieder mehr spielen, sich verbinden, ihre Grenzen kennenlernen oder einfach ein Stück mehr Lebendigkeit in ihr Leben bringen möchten.“

Francesco

Francesco

„Für die Qualität deiner Arbeit habe ich nach einem Wort gesucht und bin bei ‚Mütterlichkeit‘ gelandet: Du schaffst eine warme, schützende Atmosphäre, in der Menschen sich sicher fühlen und gleichzeitig frei spielen können.

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Durch dein Frau-Sein entsteht eine besondere Atmosphäre, in der sich Frauen geschützt fühlen können. Gleichzeitig habe ich deinen Raum als sehr inklusiv erlebt – ein Schutz, der nicht ausschließt, sondern auch Männlichkeit willkommen heißt.

Ich habe mich mit dir spielbereit gefühlt. Dieses Gefühl von ‚Ich möchte gern mit dir spielen‘ war schon vorher da und hat sich in der Erfahrung bestätigt.

Ich habe mich sicher gefühlt – in mir selbst und mit den anderen. Ich konnte ausprobieren, wie weit ich mich auspowern möchte. Selbst als mehrere Menschen auf mir waren, hat sich das gut und sicher angefühlt.

Besonders berührt hat mich, dass ich mich nicht ständig um die anderen kümmern musste. Natürlich trage ich Verantwortung, aber sie lag nicht nur bei mir. Dadurch konnte ich auch einfach bei mir selbst sein.

Ich finde es so wichtig, mit dem Körper Erfahrungen zu machen, zu spielen, Grenzen zu Sexualität klarer werden zu lassen und überhaupt zu entdecken, was darüber hinaus alles möglich ist.

Vielen Dank für diese Räume. Ich freue mich sehr darauf, sie wieder betreten zu dürfen.“

Tine

Tine

Beim Raufen habe ich das Gefühl, dass du jeden Menschen siehst und spürst, welche Bedürfnisse gerade da sind. Dadurch fühle ich mich sehr gut aufgehoben. Die Atmosphäre ist offen und wertschätzend.

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Anfangs bin ich manchmal zurückhaltend, weil ich nicht weiß, was mich erwartet oder was mein Körper mitmacht. Gleichzeitig merke ich schnell, dass ich alles auf meine Weise machen und mich jederzeit herausnehmen darf.

Besonders mag ich die spielerischen und kindlichen Momente. Wenn es nicht darum geht, etwas gut zu können, kann ich loslassen, lachen und albern sein. Schön finde ich auch die Erfahrung, dass Berührung losgelöst von partnerschaftlicher oder sexueller Berührung stattfinden kann.

Helge

„Beim Raufen stand das Spielerische im Vordergrund. Anne führte uns sanft und angenehm durch den Strauß an Spielen.

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Es ging viel ums Spüren, Aktivieren und darum, in seiner Mitte anzukommen.

Ich kam als Fremder und fand es beeindruckend, wie schnell sich eine Vertrautheit und ein Hauch von Ferienlagerstimmung einstellten.“

Vielleicht fragst du dich …

Muss ich sportlich sein?

Nein.

Feinsinniges Raufen ist kein Fitness- oder Kampfsportangebot. Kraft, Beweglichkeit und Kondition dürfen sehr unterschiedlich sein.

Du musst nicht besonders beweglich, ausdauernd oder kräftig sein. Wir arbeiten mit dem, was für dich an diesem Tag möglich ist.

Brauche ich Erfahrung mit Raufen oder Tanzen?

Nein.

Wir beginnen kleinschrittig und bauen die Begegnungen nach und nach auf.

Du brauchst weder Erfahrung im Raufen noch tänzerische Vorkenntnisse.

Muss ich Körperkontakt mögen?

Du musst nicht bereits wissen, ob oder wie viel Körperkontakt sich für dich angenehm anfühlt.

Genau dieses Wahrnehmen kann ein Teil des Forschens sein.

Du entscheidest jederzeit selbst, woran du teilnimmst, wie nah du jemandem kommen möchtest und wann du eine Pause brauchst.

Muss ich bei allen Übungen mitmachen?

Nein.

Du kannst eine Übung verändern, aussetzen oder zunächst beobachten.

Ein Nein, ein Noch-nicht oder der Wunsch nach einer Pause sind keine Unterbrechung der Arbeit. Sie gehören dazu.

Geht es beim Raufen um Kampf oder Gewinnen?

Nein.

Wir können durchaus kräftig werden, Widerstand erleben und miteinander ringen. Es gibt jedoch kein Ziel, jemanden zu besiegen.

Im Mittelpunkt stehen Wahrnehmung, Spiel, Begegnung und die Erfahrung der eigenen Kraft.

Kann beim Raufen etwas wehtun?

Beim körperlichen Spiel können Druck, Anstrengung oder ungewohnte Empfindungen entstehen.

Wir gehen deshalb schrittweise vor, achten aufeinander und sprechen darüber, wie Intensität verändert oder ein Spiel beendet werden kann.

Du entscheidest jederzeit selbst, was für dich stimmig ist.

Ist Feinsinniges Raufen Therapie?

Nein.

Meine Angebote sind körperorientierte Erfahrungs- und Entwicklungsräume. Sie ersetzen keine Psychotherapie oder medizinische Behandlung.

Gibt es Angebote für Frauen und Männer?

Ja.

Feinsinniges Raufen richtet sich grundsätzlich an Frauen und Männer.

Die aktuell regelmäßig buchbaren Workshops in der fabrik Potsdam finden zunächst als Frauenräume statt.

Weitere Formate sind in der Planung.

Wenn etwas davon nachklingt

Bist du neugierig geworden und möchtest Feinsinniges Raufen erleben? Oder hast du noch eine Frage?

Du musst nicht bereits mutig, sicher oder bereit sein. Vielleicht reicht es, dass etwas in dir neugierig geworden ist.

Schreib mir ein paar Sätze darüber, was dich anspricht oder was du noch wissen möchtest. Ich melde mich persönlich bei dir zurück.

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